| Autor |
Christian Gerig
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| Teilnehmer
der Reise |
Paul Bucherer |
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Dr. Tilmann Müller |
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Dr. Franco Lasagni |
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Eric Bouvet |
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Christian Gerig
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| Reiseroute |
Zürich-Istanbul-Dubai-Pesahwar-Kandahar-Peshawar-
Kabul-Islamabad-Dubai-Istanbul-Zürich
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| Gespräche |
Gespräche mit:
- Finanzminister
- Aussenminister
- Kulturminister
- Gouverneur von Kandahar
- Direktor der Nationalbank
- Direktor der Zentralbank
- Botschafter der Schweiz, Griechenland, Japan und Norwegen |
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| 1.
Tag |
13:00
Abflug ab Zürich
17:00
Ankunft in Istanbul
18:00
Abflug nach Dubai
24:00
Ankunft in Dubai
02:50
Abflug nach Peshawar
07:00
Ankunft in Peshawar
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| 2.
Tag |
- Besichtigung von Peshawar mit dem Taxi, Geldbazar, Moschee,
Markt, Teppichhändler
- 19:00
Treffen mit Haji Amin im Hotel Pearl Continental, Vorstellung
des Projektes Afghancash
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| 3.
Tag |
- 8:00 Abflug nach
Kandhar. Der Flug mit IKRK dauert etwa 2
Stunden
- Ankunft in
Kandahar. Transfer in schwarzen
Mercedes-Limousinen zur Unterkunft
- Mittagessen
inkl, Pepsi
- Stadtrundfahrt, Besichtigung einer neuen Moschee,
wahrscheinlich das grösste Bauwerk zur Zeit in Afghanistan
- Gespräch mit Haji Amin über den Islam und die Trennung
zwischen Religion und Staat
- langes Gespräch mit Haji
Mulla, stv. Aussenminister, Nummer
2 in der Regierung
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| 4.
Tag |
- Besuch des Kankenhausen Mirwais in Kandahar
- Weil
wir in einem Klassenzimmer für
Krankenschwestern ein Foto schiessen, wird uns beinahe ein Mann vom afghanischen
Geheimdienst gefährlich
- dem Krankenhaus fehlt es an Material und Spezialisten
- Treffen mit dem zweiten Aussenminister der Taliban und dem
Gouverneur von Kandahar
- Besuch beim IKRK (Herr
Nobs), wir sind für Samstag zum
Mittagessen eingeladen
- von 18:00 bis 24:00 sitzen wir beim Tee und reden über die
Unterschiede zwischen den Kulturen
- Besuch von Haji
Mulla, er wird uns morgen begleiten
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| 5.
Tag |
- Ausflug mit Haji Mulla persönlich in das Hinterland von
Kandahar:
- Zwischenfall bei der Moschee: beinahe kommt es zu einer
Schiesserei.
Reiseroute:
Staudamm, der See ist völlig ausgetrocknet
Bauer, dieses Jahr werden Zwiebeln angebaut
Früher war dieser Bauer ein Schlafmohnproduzent
Brunnenbohrungen:
Grundwasserspiegel=-25 m, Bohrtiefe=75 m,
Kosten=10000 US Dollar, Geräte werden gemietet
- Die Wüste ist beeindruckend, die Dürre teilweise sehr
schlimm
- Abends lange Gespräche über freien
Journalismus und die Lage Afghanistan. Die Taliban bemühen sich
nicht, in den Medien dieser Welt ein eigenes Profil darzustellen.
- Trauerfeier für den Onkel von Mulla Omar findet statt,
Freitagsgebet
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| 6.
Tag |
- Nach dem Frühstück
Start zur einer Rundfahrt
- Kieswerk am Rand der Stadt
- Mausoleum Mirwais
- 40 Treppen: Grotte auf einem Hügel über altem Tanklager
der Sowjetunion, Blick auf Gefängnis und Minenfelder
- Mittagessen beim IKRK: 10 Leute, grosse schöne Häuser
gepflegte Gärten, hervorragendes Essen
- mörderische Rückfahrt durch die Strassen von
Kandahar,
werden wir verfolgt?
- wir dürfen das Haus nicht mehr verlassen
-
Abends Gespräche mit Amin
- Besuch von Haji Mulla
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| 7.
Tag |
-
Flug von Kandaher nach Peshawar, kleine Turbulenzen
- Transfer zum Hotel Pearl Continental
- Abendessen mit allen Gruppenmitgliedern im Hotel
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| 8.
Tag |
- Rundfahrt durch Peshawar mit 4 Afghanen
(Bekannte von Dr. Lasagni)
- Teppichläden, Preise: 20 bis 50 Dollar
- Juwelierläden
- Mittagessen
- Rundfahrt mit P. Bucherer
- Druckerei, 600 Visitenkarten 2C 2 Seiten = 30 Dollar
- Universität, Treffen mit 2 Professoren
- Buchladen, Kauf eines Korans (7 Dollar)
- Abendessen
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| 9.
Tag |
- Haji kann in letzter Minute doch noch das Visum für den
Fotografen besorgen.
- Flug von Peshawar nach Kabul (Zwischenhalt in
Jalalabad)
- Einzug im Hotel
Ariana, gegenüber Platz für Hinrichtungen
(Erhängen)
- Klima: Kühle Luft der Berge, etwas Schnee, 1800
müM. , sehr
kalt in der Nacht
- Treffen beim IKRK in Kabul:
-
gute Informationen über die Bedürfnisse im
Gesundheitswesen
- Kontakt mit zwei Leuten vom Economic Security
- kurzes Treffen mit Haji Amin
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| 10.
Tag |
- Treffen in der Afghanistan Bank
Die Bank ist eingeteilt in folgende Bereiche:
-
National Bank, Geldpolitik
-
Central Bank, besorgt das Bankensystem
-
Commercial Bank, Handelsbank
-
Spezialbanken, z.B. Hypothekarbank
- Die Sanktionen verunmöglichen den Transfer von Geld
nach Afghanistan, Beziehungen zu vielen Ländern bestanden früher.
Im Moment funktioniert nicht einmal mehr der
Zahlungsverkehr mit anderen Zentralbanken, dafuer bestehen
für vergangene Dienstleistungen noch Verpflichtungen der
Afghanistan Bank im Ausland
- Computer sind Mangelware, es werden Anstrengungen
unternommen, um die Leute zu schulen.
Besichtigungen eines Schulungsraumes mit 8 PC's (je 900 $)
- Afghanistan braucht die Aussicht auf langfristige Stabilität!
- im Hotel treffe ich einen Mann, der eine NGO aufbauen will, in der sich die Afghanen selber organisieren, um den Wiederaufbau ihres Landes in Angriff zu nehmen.
Von jeder Provinz in Afghanistan soll ein Abgeordneter bestimmt werden.
- Besuch auf der Deutschen Botschaft,
hier harrt noch eine Frau Irene Salimi aus:
-
Wir erfahren viel über die Not und die unsichere Situation
-
Anscheinend rechnet man hier stündlich mit einem
Angriff der US
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| 11.
Tag |
- Besuch beim Finanzminister
Maulavi Arifullh (Arif) Deputy finance Minister:
-
beeindruckendes Gespräch
-
Privatbanken sind willkommen
-
Die Sanktionen (Finanztransaktionen) treffen das Land sehr
- Besuch auf der Nationalbank:
Ich erhalte eine Liste mit allen Partnerbanken im Ausland
- Besichtigung der Deutschen Schule
2000 Schüler, bis zur Matura
- Stadtrundfahrt:
-
Parlamentsgebäude
-
Grabstädte
-
praktisch alle Häuser sind ganz oder teilweise zerstört
- Im
Stadion ist jeweils am Freitag Köpfen und Hände abhacken angesagt
(natürlich nur bei guter Witterung)
- gutes Gespräch mit Haji Amin über die Sanktionen
Man ist hier sehr beunruhigt über die neuen Sanktionen, sie werden vor allem die armen Menschen
treffen.
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| 12.
Tag |
-
Ich schlafe den ganzen Tag, hohes Fieber legt mich völlig flach
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| 13.
Tag |
- In der Nacht hörte ich immer wieder Flugzeuge und Sirenen.
Es hat viel geregnet
- Chickenstreet:
früher bekannte Einkaufsstrasse, für 13 $ kaufe ich 3 Trinkbecher
- Rundfahrt mit Haji Amin
- Es regnete den ganzen Tag
- Abendessen mit dem Kulturminister:
Das Essen war sehr gut. Sonst war die Stimmung aber eher verhalten.
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| 14.
Tag |
- Auszug aus dem Hotel Ariana
- Ankunft auf dem Flughafen:
Haji hat unser ExitVisa doch nicht beschafft, wir
stecken am Zoll fest, während
unser Flugzeug schon auf dem Rollfeld steht.
In letzter Minute erhalte wir doch noch unser Visum.
Bei dichtem Nebel landen wir um 12:00 in Peshawar.
- Einzug im Hotel Pearl Continental
damit endet mein Aufenthalt in Afghanistan
- Dr.
Lasagni, Eric Bouvet, Hadij Amin und Faruq Sediq haben
uns verlassen, sie reisen direkt weiter nach Europa.
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| 15.
Tag |
- Fahrt nach Islamabad
- Bild gekauft im Hotel Mariott
- Besuch in der Schweizer Botschaft:
Gespräche und Mittagessen mit mehreren ausländischen Botschaftern
- Auf der Rückreise können wir einem Brotbäcker bei der
Arbeit zusehen
- Die Rückreise war mindestens so riskant wie Fliegen
mit Ariana (afghanische Airline)
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| 16.
Tag |
- Unser Aufenthalt in Pakistan ist beendet,
7:00 Abfahrt vom Hotel
9:00 Abflug vom Flughafen Richtung Dubai
13:00 Ankunft in Dubai
Stadtrundfahrt, praktisch kein Gebäude ist hier älter als 5
Jahre. Grösser könnten die Gegensätze nicht sein, Afghanistan gehört
zu den ärmsten Ländern dieser Welt, in Dubai sind die Strassen
praktisch mit Gold gepflastert.
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| 17.
Tag |
04:00
Abflug
11:00
Zwischenlandung in Istanbul
14:00
Ankunft in Zürich Kloten
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| Gegensätze |
Dubai
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Afghanistan
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